Vorsicht bei der Buchung von EC-Kartenumsätzen

 

 

Bare und unbare Umsätze sind in der Kassenführung getrennt zu erfassen. In der Regel werden dafür zunächst alle Umsätze in der Kasse erfasst, differenziert nach 7 % und 19 % Umsatzsteuer sowie nach Bar- und EC-Karten-Umsätzen. Am Ende des Tages wird das Kassenbuch geführt und die EC-Karten-Umsätze werden über das Geldtransitkonto wieder ausgetragen. Damit stimmt der Kassenbestand, die Umsatzsteuer wird richtig ausgewiesen und ein Kassensturz (Vergleich des Sollbestandes mit dem Istbestand) ist jederzeit möglich.

Doch die Finanzverwaltung sieht darin einen formellen Buchführungsmangel. Sie fordert, dass EC-Karten-Umsätze überhaupt nicht im Kassenbuch erfasst werden, sondern in einem Nebenbuch. Das erschwert allerdings die Verprobung der gebuchten Umsatzerlöse mit den Umsatzsteuerbeträgen und bedeutet umständlichen Mehraufwand. Doch wer sich nicht daran hält, muss im Fall einer Prüfung mit Hinzuschätzungen rechnen. Es bleibt abzuwarten, ob die Finanzverwaltung bei ihrer engen Auslegung bleibt. Um sich Ärger zu ersparen, sollte daher jeder Umsatz zumindest einer Zahlungsart zugeordnet sein.

(Stand: 02.03.2018)

 

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